Änderungskündigung – kein Auflösungsantrag bei Änderungsschutzklage

Nimmt der Arbeitnehmer das  Änderungsangebot des Arbeitgebers unter dem Vorbehalt des  § 2 KschG an, streiten die Parteien nicht über die Beendigung des Arbeitsverhältnisses, sondern (nur) über die soziale Rechtfertigung der Änderung der Arbeitsbedingungen. In diesem Fall ist ein Auflösungsantrag unzulässig, weil die Rechtsfolge der  fehlenden sozialen Rechtfertigung der Änderungskündigung nach § 8 KschG allein die Wiederherstellung der früheren Arbeitsbedingungen  ist.  So hat das LAG Rheinland-Pfalz mit Urteil vom 16.08.2011, Az:  12 Sa 948/10 entschieden.

Dieser Artikel wurde verfasst von Rechtsanwältin Sonja Zerella

Rechtsanwältin Sonja Zerella

 

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Arbeitsrecht
  • Miet- und Wohneigentumsrecht
  • Forderungseinzug/Inkasso
  • Allgemeines Zivilrecht

Rechtsanwältin Sonja Zerella hat 5 Artikel veröffentlicht.. | E-Mail an Rechtsanwältin Sonja Zerella