“Kettenbefristungen” können trotz Vorliegens eines Sachgrundes rechtsmissbräuchlich sein!

Das BAG hat in einer brandaktuellen Entscheidung entschieden, dass Befristungen von Arbeitsverträgen trotz Vorliegens eines Sachgrundes aufgrund der besonderen Umstände des Einzelfalls ausnahmsweise rechtsmissbräuchlich und daher unwirksam sein können.  Für das Vorliegen eines solchen Rechtsmissbrauchs können insbesondere eine sehr lange Gesamtdauer oder eine außergewöhnlich hohe Anzahl von aufeinander folgenden befristeten Arbeitsverträgen mit demselben Arbeitgeber sprechen.  BAG 18.7.2012, 7 AZR 783/10

Dieser Artikel wurde verfasst von Rechtsanwältin Sonja Zerella

Rechtsanwältin Sonja Zerella

 

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